der arme! nase total kaputt und blutig, cut unterm auge (wie die boxer immer haben!) und den rücken hat er sich auch geprellt. oder sagen wir mal das hinterteil. er ist -und das schon zum zweiten mal- vom balkon gesprungen/gefallen und einfach abgehauen. haben ihn aber zum glück wiedergefunden als er schön über die straße struutzte. die freche sau, die! waren dann auch mit ihm in der tierklinik und der arme hat eine spritze bekommen und tabletten haben sie uns auch mitgegeben. jetzt muss er sich erstmal ein bisschen erholen. man man…

das muss ich unbedingt erzählen: vorgestern abend ist eine der drei katzen meiner freundin ganz still und heimlich durchs badezimmerfenster (welches eigentlich immer zu ist bzw. wieder zugemacht wird, nachdem man es geöffnet hat) abgehauen. als wir das bemerkt haben, muss katze (ja, so heisst sie!) schon mindestens eine stunde unterwegs gewesen sein. nicht gut. sofortiger start einer suchaktion mit taschenlampen und ständiges rufen („katzeeee, katzeeeeeeee, katzeeeeeeee, komm’ her, leckerchen…“) brachten uns aber leider nicht weiter. katze war sicherlich schon längst über alle berge. sie hatte nicht einmal erwin und fritzi bescheid gesagt!
nach unserer erfolglosen suche gingen wir wieder nach oben…in der hoffnung, katze kommt von alleine wieder. schließlich hat sie ja irgendwann auch hunger…und sie kann erwin und fritzi nicht einfach so im stich lassen (fritzi ist allerdings schon seit ewigkeiten scharf auf katze’s thron, ich vermute, dass es ihr im ersten moment ganz recht war, dass katze ein bisschen spazieren gegangen ist…;). fenster aufgemacht, noch ein bisschen gequatscht und überlegt, wieso, warum und weshalb katze einfach so abgehauen ist und schließlich ins bettchen… mittlerweile war es drei uhr morgens.
und dann: gegen viertel nach drei vernahm ich einen eigenartigen schrei, der direkt vom hof ins zimmer schallte: „freundin, hast du das gehört?“ „ööh…hm…weiß nicht, ja, vielleicht…“ „da war was! schau’ mal aus dem fenster…oder war das vielleicht ein vogel?“ „nein, nein, die vögel hier schreien anders“ „da! schon wieder! lass’ uns runter!“. gesagt, getan: in voller montur (shirt, schlafhose, halbnackte füß’, sturmfrisur, bewaffnet mit taschenlampen) und voller hoffnung rannten wir auf den hof. „da…daaaaa…da ist sie…“. katze rannte unter ein auto, welches vor der garage stand. freundin schlich sich leise heran und leuchtete unter’s auto. „ist sie das überhaupt?“. man glaubt gar nicht, wie schwer es ist, seine eigene katze zu erkennen! und ich kannte sie ja schließlich auch. aber dann hatten wir sie! und sie war es! man konnte das ganz genau an den augen erkennen (ich kenne katze ausschließlich mit zugekniffenen augen, ich vermute, sie braucht eine brille…). sie stank wie ein iltis…aber das war natürlich unwichtig. aufgeregt und auch ein bisschen stolz gingen wir wieder nach oben und weckten freundin’s mama und den stiefpapa. mit großen und vor erleichterung strahlenden augen blickten sie uns an…

das ist katze…wir hoffen, das war ihr eine lehre!!!